Hypno-Trance Coaching

...weil das bewusste Eintauchen in Erlebnisse der Vergangenheit und im Jetzt helfen kann, die Lösung zu erkennen


Ziel dieses in Gesprächsform geführten Hypno-Trance Coachings ist es, den Ist-Zustand wahrzunehmen, in einer Art in sich gekehrtem Da-Sein sich in die Vergangenheit oder Gegenwart zu denken und nachzuspüren, was dann möglicherweise für Gefühle und Bilder zu dem Thema auftauchen.

Klient und Coach sind in diesem leichten Trancezustand jederzeit in ganz bewusstem Dialog miteinander. Eine Reise zu sich selbst, die neugierig machen kann und das seelische und körperliche Gleichgewicht des Klienten auszubalancieren vermag. Die Zusammenhänge von dem aktuellen belastenden Gefühl mit den möglichen längst vergessenen Auslösern dazu zu begreifen und dieses Erkennen zuzulassen, das ist hier ein möglicher Weg von vielen. So können Lösungen aufgezeigt werden, praktische nachprüfbare Hilfestellungen für den Alltag mitgegeben werden und oft ist diese Erkenntnis schon ausreichend, um manche Veränderungen in Gang zu setzen.


Seit dem Altertum werden hypno-trance ähnliche Tagträumereien als eines der ältesten natürlichen Geisteszustände von Menschen beschrieben.

 

"Leer ins Nichts zu starren" geschieht im Alltag oft unbeabsichtigt und nebenher und wird heute manchmal als nicht wohltuend und bereichernd empfunden, kann der Betroffene sich doch nicht an den Inhalt seiner Gedanken zu dieser Zeit erinnern. Die weitverbreiteten Formen von Yoga und Meditation sind ja auch nichts Exotisches, welche nur wenig Auserwählte nach jahrelangem Training erreichen können. Auch diese Form des Insichgehens kann als ein Art von hypno-trance-ähnlichem Zustand beschrieben werden, was der Seele gut tun kann und manche inneren Prozesse verändern kann.

 

Im Gegenteil, jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens immer wieder ungeplant „Alltagstrance“ zustände (Fernsehen, Joggen) erleben, die das Alltagsbewusstsein zurücktreten lassen können, das rationelle Denken dämpfen können und möglicherweise tiefere Ebenen des Erlebens öffnen können. So erleben z.B. Mönche in der Meditation einen selbsteingeleiteten hypnotischen Zustand, der ihr Bewusstsein zurücktreten lässt.

 

Die Fähigkeit in Trance zu gehen, ist offenbar von der Natur aus ein Potential des Menschen, in traumatischen Stressmomenten vor der Schwere des Traumatas Schutz zu finden. Trance ist nicht nur ein bestimmter und genau definierter Zustand, sondern das ganze Bündel von Zuständen, die weder pures helles Wachsein noch Schlaf sind.

 

Trance ist nicht einfach die Mitte zwischen Wachsein und Schlafen, sie ist ein eigener Raum des sich vertrauensvoll Fallenlassendürfens. Trance ist ein Weg zurück und nach vorn, ist Regression und Progression zugleich. Auch das doch eben sehr geistig betonte Gefühl muss man nicht wirklich für sich in einer Trance wahrnehmen - die Hauptsache ist, dass der Klient sich mit seinen momentanen Schwierigkeiten angenommen und ernstgenommen fühlt.

 

Menschen in trance-ähnlichen Zuständen kann es gelingen, z.B. Schmerzen zu vermindern oder auszuschalten, den eigenen Namen zu vergessen, die Heilung von Wunden zu beschleunigen, abgewehrte Gefühle hochkommen zu lassen, Ekstase zu erleben, sich zu entspannen und zu erholen, Angstgefühle zu mindern, Leistungen zu verbessern oder sich das Rauchen abzugewöhnen.

 

Die Grundbedingungen der hypno-trance-ähnlichen Kommunikation heißen Akzeptanz und Vertrauen auf beiden Seiten. Entsteht erst einmal Neugier und Interesse, so kann es beinahe spielerisch gelingen, diesen Prozess für sich mit sprachlicher Unterstützung des Coaches zu beginnen. Das Erleben des Trancezustandes ist so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Manch einer bemerkt den Übergang vom Hellwachsein zur beginnenden Entspannung und Loslassen kaum, andere sind unmittelbar so im Hier und Jetzt "abgetaucht", dass selbst der erfahrene Coach der besonderen Intensität des Geschehens überrascht folgt. 



 Jedem meiner Klienten wird  ergänzende fachärztliche Betreuung als Abklärung möglicher Ursachen seiner Probleme empfohlen. Eigenverantwortung ist Voraussetzung für meine Akademische Psychosoziale Beratung.

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