Konfliktmediation in Familie, Schule und Beruf


Die Mediation ist ein autonomer, aber vermittelnder sozialer Verständigungsprozess. Hier sind besonders Menschen angesprochen, die in Streit über eine Sache geraten sind und die aufgrund unterschiedlicher Meinungen und Vorstellungen so festgefahren scheinen, dass sie diesen Konflikt nicht mehr ohne fachliche vermittelnde Hilfe lösen können.

 

Die Chance, die eigenen Interessen und Bedürfnisse so auszudrücken, dass man sich wieder gehört, angenommen und wertgeschätzt fühlt, bringt schon eine erste Erleichterung  in die Konfliktsituation. Der Mediator ist unparteilich und hilft bei der Vermittlung. Die gesunde Distanz wieder zu gewinnen, ohne ständig die Vorwürfe des Streitpartners aushalten zu müssen, lässt neue Sachlichkeit und Empathie für den Anderen zu. Ein positiver Einfluss auf das eigene Selbstwertgefühl und die Stärkung der eigenen Ressource, "Das schaff ich!", sind zusätzlich Lernerfolge.

 

Mögliche Mediationseinsätze bei:

 

Familie - Konflikte in Stief-, Pflege- und Adoptivfamilien

Familie/Paare - Trennungs- und Scheidungssituationen

Familie/Paare - familiäre Umbrüche, wie z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Pflegebedürftigkeit

Paare - Auseinandersetzung in Familienplanung, familiäre Aufgabenverteilung

Paare - Konflikte in Zusammenhang mit der Berufstätigkeit von Ehepartnern

Familie - Erbauseinandersetzungen

Beruf - Konflikte zwischen Kollegen, Mitarbeiter - Chef, Mobbingsituationen

Schule - Konflikte zwischen Lehrern - Eltern - Schüler/innen

Studium/ Ausbildung - Differenzen mit Lehrenden und Ausbildungsbetrieben

Soziales Umfeld - Nachbarschaftsstreitigkeiten

 

Auch hier sind Sie als sich streitene Gesprächspartner, sei es in der Familie, als Jugendliche in der Schule, im Beruf oder in der Ausbildung nicht allein. Streit bringt die Dinge in Bewegung und wenn man wieder lernt, einander trotz unterschiedlicher Ansichten zuzuhören und nicht gleich unbedacht und sich verteidigend mit Worten "zurückzuschlagen", dann ist der erste Schritt zu einer gemeinsamen Veränderung getan.

 

Minimalvoraussetzungen für eine Mediation sind:

 

Die Bereitschaft, sich zu einem Gespräch über das strittige Thema zusammen zu setzen.

Die Fähigkeit, die eigenen Interessen zu erkennen und zu äußern

Selbstverantwortlich zu handeln und Probleme rational zu lösen

 

Sind die Streitpartner persönlich zu sehr emotional in den Streit eingebunden, ist hier eher vorab eine Einzelberatung zu empfehlen.

 

Nutzen Sie die Chance, haben Sie Mut und versuchen Sie den Weg, mich als Ihre Mediatorin, als fachlich erfahrene Kommunikatorin, als absoluten Menschenfreund auf Augenhöhe an Ihrer Seite zu haben. Die Ziele stecken Sie selbst - das Ergebnis ist offen.

 


 Zur Berücksichtigung und Klärung der gesamten gesundheitlichen Situation des Klienten wird grundsätzlich bei jeder Beratung/Coaching-Stunde darauf hingewiesen, zusätzlich ärztlichen Rat zur Abklärung einer möglichen Krankheitsursache und den eventuell medizinisch notwendigen unterstützenden Therapien einzuholen.

Copyright - Susanne Fröhlich - 2019

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